BÖSLAND – ein atemberaubender Thriller

Sommer 1987. Das ist das Jahr, in dem sich alles für den Protagonisten Ben verändert. Er findet seinen Vater, der ihn brutal misshandelt hat, tot von der Decke hängend auf dem Dachboden, welcher auch als das Bösland bezeichnet wird. Einerseits ist der Dachboden der Ort, an dem Ben von seinem Vater geschlagen und verletzt worden ist, andererseits ist es der Rückzugsort für den Protagonisten. In seiner Kindheit hat er dort viel Zeit mit seinem besten Freund Felix Kux verbracht. Sie haben begonnen, Filme zu drehen und zu fotografieren. Auf einmal jedoch hat er seine Freundin blutüberströmt am Dachboden aufgefunden. Alle haben ihn sofort für den Mörder gehalten, da

er mit dem toten Mädchen, welches er in seinen Armen gehalten hat, entdeckt worden ist. Daraufhin ist der Junge in eine Psychiatrie eingewiesen worden.
Jetzt, dreißig Jahre später hat er keinerlei Ahnung mehr, was an jenem Tag im Sommer im Jahre 1987 passiert ist. Seine Therapeutin animiert ihn, noch einmal zurück in seine Heimatstadt zu reisen und der Sache auf den Grund zu gehen. Dort angekommen, beschließt er, seinen ehemaligen besten Freund zu besuchen. Plötzlich nimmt die Geschichte jedoch eine drastische und unerwartete Wendung…

Ein Thriller wie kein anderer. Schockierend, fesselnd, dramatisch. Für Liebhaber dieses Genres ist Bösland ein gefundenes Fressen. Es zieht den Lesenden in seinen Bann und es ist praktisch unmöglich, das Buch aus der Hand zu legen. Denn der Inhalt ist so gestaltet, dass man stets zum Nachdenken animiert wird, wie es denn weitergehen könnte. Durch die einfache Wortwahl und dem unkomplizierten Satzbau lässt sich der Roman außerdem auch schnell lesen.
Bernhard Aichner hat die Gedanken und Gefühlen des Protagonisten, meines Erachtens nach, sehr gut widergespiegelt und meiner Meinung nach ist es sehr interessant herauszufinden, wie Menschen, die mit dem Tod von geliebten Angehörigen konfrontiert werden, damit umgehen und wie sie darüber denken. Für manche mag es verstörend sein, andere wiederum sind fasziniert davon, so wie ich. Doch nicht nur das, sondern auch die Art, wie das Buch aufgebaut ist, ist genial. Denn die Kapitel wechseln stets zwischen Erzählung und Dialog. Langweilig wird einem beim Lesen von diesem Meisterwerk von Bernhard Aichner sicherlich nie!

 

Rezension einer 14-jährigen Schülerin

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